02. Mai 2011
Neuss, im Mai 2011. Füttern, Zubettbringen und Körperpflege stehen in den ersten Lebensmonaten eines Kindes im Vordergrund. Beim Umgang mit den Kleinsten sollten Eltern besonders aufmerksam sein, um Unfällen vorzubeugen. Penaten® fasst die wichtigsten Sicherheitstipps der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. zusammen.
Schlafen
Im Schlaf ist das Ersticken die größte Gefahr für den Säugling. Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, können Eltern einiges beachten:
- Kinder sollten stets in Rückenlage schlafen,
- keine Kopfkissen, voluminöse Decken, Tücher, lose Windeln, Felle, Stofftiere und Spielzeuge im Bettchen liegen lassen,
- die Raumtemperatur sollte 16 bis 18 Grad Celsius betragen, um Unterkühlung und Überwärmung zu vermeiden,
- hohe Gitterstäbe mit Zwischenabständen von 4,5 cm bis 6,5 cm um das Bettchen herum anbringen,
- eine rauchfreie Umgebung schaffen,
- mit Stillen die Gesundheit des Kindes fördern und seine Atmungsorgane trainieren,
- Kordeln, Gardinen und Schnüre außer Reichweite halten,
- Säugling im elterlichen Schlafzimmer – aber im eigenen Bettchen – schlafen lassen.
Spielzeug
Babys sind neugierig und lieben Spielzeug. Damit die kleinen Schützlinge keine Teile verschlucken, sollten Eltern Folgendes beachten:
- altersgerechte Auswahl treffen,
- Vermischung von Spielzeug und Süßigkeiten vermeiden,
- kleinteiliges, mundgerechtes Spielzeug meiden,
- schadstofffreies Spielzeug aussuchen,
- kein scharfkantiges oder spitzes Spielzeug kaufen,
- Spielzeug regelmäßig auf Beschädigung prüfen.
Tipp: Es empfiehlt sich, auf lärmendes Spielzeug zu verzichten, da Säuglingsohren sehr empfindlich sind.
Schnuller
Durch Saugbewegungen bauen Babys überschüssige Energie ab. Zur Beruhigung der Babys wird der Schnuller daher häufig gerne eingesetzt. Was Eltern dabei beachten sollten:
- keine Flaschensauger als Schnullerersatz nutzen,
- Schnuller regelmäßig auf Beschädigung prüfen,
- Schnullerketten nicht verlängern,
- Schnullerketten nur an der Kleidung des Kindes befestigen,
- keine Schnullerketten im Bett, Laufstall oder in der Wiege anbringen.
- Um Kieferverformungen vorzubeugen, sollten Eltern zudem beachten:
- anatomisch geformte und nicht zu große Schnuller verwenden (Packungshinweise bzgl. Altersempfehlung beachten),
- Schnuller nicht permanent gebrauchen,
- Schnuller erst ab 6 Wochen und bis maximal zum Kleinkindalter geben.
Tipp: Schnullerketten sollten übrigens nach Expertenuntersuchungen und Erfahrungsberichten von Eltern nicht länger als zehn Zentimeter sein, um einer Strangulation vorzubeugen.
Baden
Babys baden am sichersten in der Babywanne oder in einer speziellen Kinderbadewanne. Um das Wannenbad der Kleinen sicher und angenehm zu gestalten, sollten Eltern zudem folgende Punkte beachten:
- keine Baby-Badesitze verwenden, da diese leicht wackeln und umkippen können,
- immer eine Hand am Kind,
- Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen,
- rutschsichere Wanneneinlage verwenden,
- Wassertemperatur mit Thermometer und Unterarm prüfen (optimal sind 38 °C),
- kein heißes Wasser nachlaufen lassen, wenn das Kind in der Wanne ist,
- Badeutensilien in Reichweite legen,
- elektrische Geräte nicht in der Nähe der Badewanne liegen lassen.
Kinderhochstuhl
Neben der Nahrungsaufnahme haben gemeinsame Mahlzeiten auch eine wichtige soziale Funktion für den Familienzusammenhalt. Damit auch die Kleinsten daran teilhaben können, also über den Tischrand blicken können, setzen Eltern sie gerne in Hochstühle. Diese bergen zwei Risiken: Das Kind kann herausfallen oder der Stuhl kann kippen. Deshalb:
- das Kind nie alleine im Hochstuhl lassen,
- Stuhl auf Stabilität prüfen (Studien und Verbrauchertests schaffen Orientierung),
- Kippsicherheit testen,
- falls vorhanden, Schritt- und Hüftgurt verwenden.
Lauflernhilfen
Um Babys im Alter von 8 bis 10 Monaten mehr Mobilität einzuräumen und ihnen das Laufenlernen zu erleichtern, schaffen Eltern oft Lauflernhilfen an. Das ist gut gemeint – doch was die wenigsten wissen: Die Geräte können die Entwicklung der Motorik hemmen. Außerdem birgt die Nutzung eine erhöhte Unfallgefahr, da die Plastikgestelle auf Rollen oft erstaunlich an Geschwindigkeit gewinnen, was zu Unfällen führen kann. Wer sein Kind in seiner natürlichen Entwicklung fördern möchte, sollte ihm lieber die Hände zum Festhalten reichen und auf künstliche Gehhilfen verzichten.
Wickeln
Am sichersten ist es, das Kind auf dem Fußboden zu wickeln. Strampelnde Säuglinge sind dort am wenigsten gefährdet. Wer dennoch traditionell auf dem Wickeltisch wickelt, darf das Kind dort nie unbeaufsichtigt lassen. Ein paar Tricks helfen, das Wickeln noch sicherer zu gestalten:
- Wickeltisch in einer Raumecke aufstellen, um möglichst viele Seiten zu schließen und das Kind besser vor einem Sturz zu schützen,
- große Wickelfläche mit weicher Wickelauflage und hohen Seitenrändern schaffen,
- Wickelutensilien in Reichweite stellen,
- immer eine Hand am Kind lassen,
- Zubehör wie Babypflegeprodukte außer Reichweite des Kindes stellen, damit das Baby nicht danach greifen und die Verpackungen öffnen kann. Ein Verschlucken oder Einatmen von Babypflegeprodukten birgt ein gesundheitliches Risiko und sollte unter allen Umständen vermieden werden.
- Babypflegeprodukte mit einem zusätzlichen Sicherheitsverschluss verhindern, dass Kinder die Produkte selbstständig öffnen können.
Gut zu wissen
Die Babyöle von Penaten verfügen über einen Sicherheitsverschluss. So können Babys die Verpackungen nicht öffnen.
Noch mehr Tipps zum kindersicheren Zuhause unter: www.kindersicherheit.de → Kinderunfälle → Sicherheitstipps
Mehr Informationen zu Penaten®
Die Marke Penaten® ist im Vertrieb der Johnson & Johnson GmbH. Das Unternehmen ist die deutsche Tochter des gleichnamigen globalen Konzerns. Mit rund 118,000 Mitarbeitern in mehr als 250 Firmen zählt Johnson & Johnson zu den weltweit größten Unternehmen der Gesundheitsfürsorge. Die Unternehmensphilosophie ist bei Johnson & Johnson von einem starken Leitmotiv geprägt – der Kultur der Fürsorge. Das Statement of Caring fasst dieses Selbstverständnis in Worte: „Für die Welt sorgen…beim Einzelnen beginnen©“. Grundlegend für die Entwicklung der Angebote sind die Zusammenarbeit mit Experten und das eigene Engagement in der Forschung. Mit den Geschäftsfeldern Consumer Health Care, Pharmaceuticals und Medical Devices setzte der 1886 gegründete Konzern 2011 weltweit rund 65 Mrd. US-Dollar um. In Deutschland ist das Unternehmen im Bereich Consumer Health Care mit einer Vielzahl bekannter Marken vertreten, unter anderem o.b.®, Carefree®, Penaten®, bebe Young Care®, Listerine®, Dolormin®, Nicorette® oder Compeed®.
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