28. Oktober 2011
Migräne beim starken Geschlecht immer noch ein Tabu
Neuss, Oktober 2011. Migräne gilt als typische Frauenkrankheit. Dabei sind bis zu einem Drittel aller Migränepatienten Männer – rund 2,5 Millionen bundesweit. Die meisten von ihnen verbergen ihr Leiden, denn das passt nicht so ganz zum Bild des starken Mannes, der pflichtbewusst und erfolgreich seinem Job nachgeht, idealer Partner ist, Zeit für die Familie hat und seine unzähligen Hobbies passioniert pflegt. Der Weltmännertag am 3. November setzt seit seiner Entstehung den Schwerpunkt auf die Männergesundheit. Dabei spielt die Enttabuisierung von Krankheiten, die in der Gesellschaft als weiblich wahrgenommen werden, immer wieder eine große Rolle.
Kein typisches Frauenleiden
„Migräne sind Kopfschmerzen, auch wenn man gar keine hat“ – mit dieser These erklärte bereits Erich Kästner in seinem Buch „Pünktchen und Anton“ alle Migränepatienten zu Simulanten. Scheinbar haben sich davon viele Männer, die an Migräne leiden, beeinflussen lassen, denn sie stehen nicht offen zu der Krankheit – Männer und Migräne ist offensichtlich ein Tabuthema. Bei Frauen, die tatsächlich häufiger an Migräne leiden als Männer, werden die teils qualvollen Schmerzen immer öfter als echte Beschwerden akzeptiert. Doch Männer haben es da schwerer: Im Berufsleben gelten Männer mit Migräne oft als Drückeberger, es passt nicht ins Bild, dass Männer in ihrer Arbeit, unabhängig von der Art des Jobs, durch Kopfschmerzen beeinträchtigt werden können. Die Symptome der Migräne sind für die Betroffenen, aber auch für die Angehörigen eine enorme Belastung. Während einer Migräneattacke ist an einen normalen Tagesablauf oft nicht zu denken. Für viele Männer ist die Migräne besonders am Arbeitsplatz ein großes Problem. Wissen die Kollegen erst Bescheid, brauchen die Betroffenen auf den Spott nicht zu warten. Migränepatienten gelten als psychisch labil, nicht belastbar und karriereuntauglich.
Männer scheuen den Arztbesuch
Bei Männern ist Migräne wenig akzeptiert: Viele Männer verheimlichen daher ihre Beschwerden so gut es geht und schieben andere Erkrankungen vor. Oft gestehen sie sich ihre Erkrankung selbst nicht ein und kümmern sich nur in seltenen Fällen um eine Behandlung. Männer gehen generell zu spät oder gar nicht zum Arzt. Dabei lässt sich sowohl für die Akuttherapie als auch für die Vorbeugung heute eine individuelle Behandlung maßschneidern. Bei leichten Migräneattacken spricht aus Sicht der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) nichts gegen die Einnahme rezeptfreier Schmerzmittel. Bei häufigen und lang andauernden Migräneattacken ist jedoch eine medikamentöse Vorbeugung sinnvoll. Dadurch werden Häufigkeit, Schwere und Dauer der Attacken verringert. Mit einer persönlichen Therapie lässt sich auch für Migräne-Männer der Alltag besser meistern.
Das ist Migräne
Migräne ist eine Krankheit, die den Alltag stark beeinträchtigen kann. Symptome sind wiederkehrende Kopfschmerzattacken, die in der Regel mehrere Stunden anhalten, aber auch bis zu drei Tagen andauern können. Bei den meisten Betroffenen ist nur eine Kopfseite betroffen. Der meist pochende und pulsierende Schmerz kann jedoch während einer Attacke und von Anfall zu Anfall die Seite wechseln. Typische Begleit- erscheinungen sind Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfind- lichkeit. Der Schmerzattacke gehen manchmal auch neurologische Ausfallerscheinungen wie z.B. Seh- und Sprachstörungen voraus, die bis zu einer Stunde anhalten können. Manche Betroffene haben ein eingeschränktes Gesichtsfeld mit Flimmern und Blitzen vor den Augen, Schwindel, Lähmungserscheinungen und Sensibilitätsstörungen. Einige merken bereits ein bis zwei Tage vorher einen Stimmungsumschwung oder verschiedene körperliche Symptome wie vermehrtes Wasserlassen oder Heißhunger auf Süßigkeiten. Bei Menschen mit einer Veranlagung für Migräne können sog. Triggerfaktoren (biologische Faktoren sowie Umwelteinflüsse) eine Attacke auslösen.
Was tun bei Migräne?
Migräne lässt sich auch trotz sorgfältiger Vorbeugung nicht immer vermeiden. Ist sie einmal da, wünschen sich die Betroffenen ein mög- lichst schnelles Abklingen der Schmerzen und Begleiterscheinungen. Spezielle Medikamente können helfen: Das neue Dolortriptan® bei Migräne ist das erste rezeptfrei erhältliche Arzneimittel auf dem deutschen Markt, das den Wirkstoff Almotriptan enthält. Damit ergänzt es das Dolormin-Angebot zur Migränebehandlung (Dolormin® Migräne mit Ibuprofen). Mit seinem speziellen Migräne-Wirkstoff wirkt es schnell und gezielt. Die Schmerzlinderung kann nach bereits nur dreißig Minuten nach Einnahme einsetzen. Die Wirkung ist langanhaltend und zeichnet sich gleichzeitig durch eine effektive Vorbeugung von Wiederkehr-Schmerzen aus. Darüber hinaus kann Dolortriptan® bei Migräne die bekannten Begleitbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit bereits nach zwei Stunden effektiv und schnell mindern. Dolortriptan® bei Migräne ist seit Mai 2011 rezeptfrei in Apotheken erhältlich.
Mehr Informationen zu Dolortriptan®
Die Marke Dolortriptan® ist im Vertrieb der Johnson & Johnson GmbH. Das Unternehmen ist die deutsche Tochter des gleichnamigen globalen Konzerns. Mit rund 118,000 Mitarbeitern in mehr als 250 Firmen zählt Johnson & Johnson zu den weltweit größten Unternehmen der Gesundheitsfürsorge. Die Unternehmensphilosophie ist bei Johnson & Johnson von einem starken Leitmotiv geprägt – der Kultur der Fürsorge. Das Statement of Caring fasst dieses Selbstverständnis in Worte: „Für die Welt sorgen…beim Einzelnen beginnen©“. Grundlegend für die Entwicklung der Angebote sind die Zusammenarbeit mit Experten und das eigene Engagement in der Forschung. Mit den Geschäftsfeldern Consumer Health Care, Pharmaceuticals und Medical Devices setzte der 1886 gegründete Konzern 2011 weltweit rund 65 Mrd. US-Dollar um. In Deutschland ist das Unternehmen im Bereich Consumer Health Care mit einer Vielzahl bekannter Marken vertreten, unter anderem o.b.®, Carefree®, Penaten®, bebe Young Care®, Listerine®, Dolormin®, Nicorette® oder Compeed®.
Mehr zur Johnson & Johnson GmbH unter www.jnjgermany.de
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